10.04.2026

Letzte Etappe des Suurstoffi-Areals gestartet

Auf der «Suurstoffi» in Risch Rotkreuz vervollständigen die Gebäude S43 und S45 eines der fortschrittlichsten Entwicklungsareale der Schweiz. Die Zug Estates AG setzt auch bei den letzten beiden Baufeldern auf innovative Lösungen und konsequente Nachhaltigkeit – mit ANLIKER als Realisierungspartner.

Die zwei Neubauten Suurstoffi 43 und 45 werden sich als repräsentative Geschäftshäuser sehen lassen. Charakteristische Elemente wie ein Lichthof mit zweigeschossiger Lobby in der Suurstoffi 43 sowie ein Atrium im Erdgeschoss der Suurstoffi 45 sorgen für eine eigenständige, starke Identität der Gebäude. Die Architektur stammt von der Bauart Architekten und Planer AG und der Studiomori Architektur + Städtebau GmbH. So entstehen modernste Büro-, Gewerbe- und Schulungsflächen sowie Studentenwohnungen, die ab dem zweiten Quartal 2027 für den individuellen Ausbau zur Verfügung stehen.

 

Platin-Zertifizierung für nachhaltiges Bauen

Die Suurstoffi wurde als erstes Areal der Schweiz mit dem DGNB/SGNI-Zertifikat in Platin ausgezeichnet. Es bescheinigt eine hohe Qualität bezüglich Energieeffizienz, CO₂-Emissionen, Ökobilanz, grauer Energie, Nutzungsflexibilität und Rezyklierbarkeit der eingesetzten Materialien. Dank eines innovativen Energiesystems mit Erdsondenfeldern, Anergienetz, Wärmepumpen und Photovoltaik, kann das über 100’000 m² grosse Areal schon heute nahezu CO₂-frei betrieben werden. Für die Bestätigung dieser Auszeichnung erfüllen auch die Neubauten S43 und S45 anspruchsvolle Nachhaltigkeitskriterien und sollen ebenfalls die Stufe Platin erreichen.

 

Recyclingbeton aus aufbereitetem Betonabbruch

Der Bau setzt, wo immer möglich, auf RC‑C Recyclingbeton, der aus aufbereitetem Betonabbruch gewonnen wurde. Der RC-C-Anteil beträgt bei den wasserdichten Bauteilen mindestens 25 %, bei den übrigen Bauteilen mindestens 50 %. Zusätzlich werden die Innenwände mit CO₂‑speicherndem Beton erstellt. Für die Decken ab Erdgeschoss kommt CO₂‑reduzierter Zement zum Einsatz, dessen Herstellungsprozess rund 28 % weniger CO₂ verursacht als herkömmlicher Portlandzement.

 

Areal spielt in der Spitzenklasse

Den GU-Wettbewerb konnte die Anliker AG Generalunternehmung mit einer ausgeprägten Projekttiefe in der Angebotsphase und überzeugenden Referenzen im Büro- und Gewerbebau für sich entscheiden. Projektleiter Werner Bühlmann von der Generalunternehmung: «Die beiden letzten Baufelder sind im Hinblick auf nachhaltiges Bauen, innovative Gebäudetechnik und die hohen Qualitätsanforderungen ein Meisterwerk als Abschluss der Arealbebauung. Umso mehr freut uns das Vertrauen der Bauherrschaft Zug Estates AG, diese abschliessenden Baufelder realisieren zu dürfen.»

 

Realisierungskompetenz und Leistungsfähigkeit

Unter der Bauleitung der Anliker AG Generalunternehmung wird der Hochbau durch die Anliker AG Bauunternehmung ausgeführt. Der eigene Baumeister bringt seine Leistungsfähigkeit bei grossen Bauten und bestens eingespielte Abläufe ins Projekt ein. Die von beiden Gebäuden genutzten Untergeschosse umfassen eine Einstellhalle sowie verschiedene Haustechnikräume und eine Energiezentrale, welche dem bestehenden Wärmeverbund des Areals angeschlossen wird. Nun wachsen die beiden Gebäude synchron in die Höhe.

Visualisierungen: © Nightnurse Images AG

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