Nun geht es in die Höhe: Auf der Baustelle des Universitätsspitals Zürich (USZ) entwachsen die beiden Neubauten Campus MITTE1|2 ihrer Baugrube. Gebaut wird konsequent nach der BIM2Field‑Methodik.
Die beiden USZ-Gebäude werden ein Notfallzentrum, 300 Betten, 23 Operationssäle sowie ein Interventionszentrum für Schlaganfall- und Herzpatienten umfassen. Seit Spätsommer 2025 laufen die Baumeisterarbeiten. Das zuständige Team der ANLIKER Bauunternehmung bringt das Grossprojekt dank Fachkompetenz und ausgeprägter Leistungsbereitschaft erfolgreich voran.
Der 25 m tiefen Baugrube entwachsen
Das letzte von insgesamt vier Untergeschossen in der bis zu 25 m tiefen Baugrube steht vor Vollendung. Im Anschluss folgt das Eingangsgeschoss. Ein grosser Teil der Aussenwände der Untergeschosse wurde einhäuptig gegen die Baugrube betoniert – mit Wandhöhen von nahezu 6 m und über 1'300 Aussparungen für die Ankerköpfe der Baugrubensicherung, welche später ausgebaut werden. Parallel entstehen sieben Treppenhauskerne mit Liftschächten, mehrheitlich im anspruchsvollen Sichtbeton-Typ 4.1.4. Der Bau der ersten der beiden markanten Spindeltreppen hat ebenfalls begonnen.
Durchgängig digital mit BIM2Field
Die Ausführung erfolgt papierlos nach BIM2Field. Über eine gemeinsame Datenplattform stehen den Mitarbeitenden und Projektpartnern die Modelle und Bestelllisten digital zur Verfügung, sowohl im Planhaus als auch direkt auf den Tablets an den jeweiligen Arbeitsstellen. Einmessen, Abstecken, Mengenermittlungen sowie der Einbau von Bewehrung, Einbauteilen und Spannkabeln erfolgen modellbasiert.
Vorteile für die Bauherrschaft
Qualitätssicherung, Termintreue und Transparenz sind Vorteile, die ANLIKER als Baumeister den Bauherrschaften bietet. Die BIM2Field-Methodik leistet dazu einen Beitrag. Auf der USZ-Baustelle zeigt sich, wie die modellbasierte Ausführung die Qualität unterstützt, Fehler reduziert und einen besser abgestimmten Bauablauf ermöglicht.