Am Bahnhof Luzern entstehen aktuell zusätzliche Bus-Durchmesserlinien: Diese Linien ermöglichen direkte Verbindungen durch das Stadtzentrum, ohne dass die Busse am Bahnhof wenden müssen. ANLIKER führt die Baumeisterarbeiten der Haltekanten so aus, dass möglichst geringe Einschränkungen entstehen.
Die Stadt Luzern und ihre Agglomeration wachsen, sowohl Bevölkerung als auch Arbeitsplätze nehmen zu. Bis 2035 wird im öffentlichen Verkehr mit rund 40 % mehr Fahrgästen gerechnet. Die neuen Bus-Durchmesserlinien der VBL erhöhen die Kapazitäten. Mit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2026 werden die zusätzlichen Durchmesserlinien eröffnet.
Arbeiten unter hohem Publikumsaufkommen
Vor kurzem haben die Arbeiten an den Haltekanten der Durchmesserlinien auf dem Luzerner Bahnhofsplatz und in der zentralen Pilatusstrasse begonnen. Die ANLIKER Bauunternehmung führt den Auftrag von Stadt und Kanton Luzern im sensiblen und stark frequentierten Publikumsbereich mit höchster Sorgfalt aus. «Mit einer durchdachten Baustelleninstallation auf engem Raum sorgen wir dafür, dass die Arbeiten sicher und effizient ablaufen. Die Einschränkungen rings um den Bahnhof halten wir so gering wie möglich», erklärt ANLIKER-Bauführer Andreas Jossi.
Barrierefreie Haltekanten
Am Bahnhofsplatz werden mehrere diagonal angelegte Perrons rückgebaut. Der Belag wird mit Baggern aufgespitzt und abgetragen. Danach werden dort geradlinig ausgerichtete und barrierefrei gestaltete Haltekanten neu gebaut. An der Pilatusstrasse entsteht eine neue Haltestelle aus vorfabrizierten Betonelementen. Dies verkürzt die Bauzeit gegenüber herkömmlichen Ortbetonplatten.